Profil

Anforderungen

Konzepter sind echte Allrounder. Sie entwickeln Strategien mit der richtigen Portion Kreativität und dem nötigen Maß strukturellen Denkens und können diese in ein erfolgreiches Ergebnis umsetzen.

Förderliche Kenntnisse:

  • Logisches und strukturiertes Denken
  • Kommunikation
  • BWL/Marketing
  • Programmierung/Technik
  • Redaktion
  • Publizistik/Medien

Ausbildung

Es gibt keine Berufsausbildung, die einen zum Konzepter macht. Das würde auch dem weit gefächerten Berufsbild widersprechen. Es gibt aber eine Reihe von Ausbildungen, die hilfreich sein können.

  • Kommunikationswissenschaft
  • BWL
  • Wirtschaftsinformatik
  • Linguistik
  • Mediengestaltung

In Deutschland gibt es an einigen Universitäten und Fachhochschulen spezialisierte Studiengänge, die einen zum Internet-Allrounder machen.

Rollen

In verschiedenen Agenturen gibt es verschiedene Ansätze zur Einbindung von Konzeptern. Die meisten haben ihr eigenes Modell. Ein paar, denen wir begegnet sind, möchten wir hier vorstellen.

Trennung im Prozess

  • Informationsarchitekt
    Ein Informationsarchitekt bereitet Informationen mediengerecht auf, übernimmt also im Prozess die Grob-, sowie die Feinkonzeption.

  • Strategischer Konzepter
    Ein strategischer Konzepter betreut nur den strategischen Teil. Also die grundlegende Ideenfindung und Ausrichtungsplanung.

  • Konzepter
    Übernimmt den gesamten Prozess.

  • Consultant
    Consultants übernehmen Teile des Projektmanagements und den ersten Teil der Konzeption.

  • Key-Accounter
    Key-Accounter übernehmen die Kommunikation zwischen Kunden und Fachteam.

Trennung nach Themenschwerpunkt

  • Werblicher Konzepter
    für: Werbliche Specials, Sonderseiten, Aktionen
  • Prozessorientierter Konzepter
    für: Abbildung von Prozessen, wie z.B. Banking, Shopping, Online-Tools
  • Portalkonzepter
    für: Konzernwebseiten

Trennung nach Fähigkeiten bzw. Berufserfahrung

  • Praktikant

  • Trainee

  • Junior

  • Standard (/Intermediate, Management Level)

  • Senior

  • Creative Director

Entsprechend trennen und verteilen sie auch die Aufgaben.

Wenn es um die Kreativität am Anfang des Prozesses geht, sehen sich eher die "Älteren" oder die Consultants gefordert. Wenn es um das Abarbeiten des Feinkonzepts geht, dürfen eher die Jüngeren ran.

Sowohl die Trennung im Prozess, nach Thema als auch die Verteilung nach Berufserfahrung hat Nachteile:

  • Junge Köpfe bringen viel Kreativität und Energie mit, die man ihnen nicht mit ewiger Feinkonzeption austreiben sollte. Natürlich müssen sie ihr Handwerk lernen, aber dazu bieten sich kleine Projekte an, bei denen sie betreut werden.
  • Ein Konzept ist eine Kommunikationsmaßnahme, bei der die Konzeption in Zusammenarbeit mit dem Kunden eine Kommunikationslinie festlegt. Wenn jeder nur einen Teil erstellt, kann man schlecht die Einhaltung der Linie gewährleisten.
  • Neue Ideen und Ansätze entstehen sehr oft im Dialog mit Technik, Grafik und Redaktion während der Umsetzung.
  • Themenschwerpunkte entstehen meist weniger aufgrund von Fähigkeiten sondern wegen einer entsprechenden Kundenstruktur.

Unserer Vorstellung nach begleitet eine Konzepter ein Projekt von Anfang bis Ende. Seine berufliche Steigerung liegt in der Komplexität der Projekte und gesteigerter Verantwortung.

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