Aufbau von Redaktionsabläufen

(auch: Workflows)

Bei der Gestaltung der Redaktionsoberfläche für den Redakteur gibt es zwei Schemata:

  • WYSIWYG
    (What You See Is What You Get)
    WYSIWYG-Systeme simulieren die Seite wie sie online aussehen wird und geben die Möglichkeit, an Formaten Änderungen vorzunehmen.
  • Formularbasiert
    Bei formularbasierten Systemen wird jeder Teil der Seite, wie z. B. Überschrift, Fließtext oder Link, über eigene Formularfelder eingegeben.

Zur Kontrolle der produzierten oder geänderten Inhalte, bevor sie online gehen und von jedem gesehen werden können, verwendet man zwei verschiedene Workflows:

  • Testserver
    Neben dem Online-Server, auf den jeder zugreifen kann, gibt es einen Test-Server, auf dem neue Inhalte produziert werden. Dieser Server dient zur Abnahme der Inhalte. Er liegt in einem geschützten Bereich und ist nur per Passworteingabe erreichbar.
    Zum Publizieren wird der Test-Server auf neue Inhalte durchsucht und diese können selektiv publiziert, also auf den Live-Server gespielt, werden.
  • Vorschau
    Die Inhalte werden erstellt, eine Vorschau der neuen Seite wird erstellt. Die Inhalte können korrigiert oder direkt online gestellt werden. Es existiert jeweils nur der neue Inhalt als Vorschau.

Workflow

Als Workflow bezeichnet man einen Arbeitsablauf, der durchgeführt wird, bevor ein Inhalt online oder offline geht. Das Ziel ist die Kontrolle neuer Inhalte oder von Korrekturen, so dass keine fehlerhaften Seiten online gehen.
Der einfachste Workflow ist: Erstellung - Veröffentlichung. Schwieriger wird es schon bei Erstellung - Korrektur - Veröffentlichung. Wer stimmt dabei was mit wem ab?
Zur Darstellung des Prozesses werden Flussdiagramme verwendet, in denen die einzelnen Aufgaben und Berechtigungen und daraus resultierenden Rollen definiert werden.

Es ist oft aufwändig, Workflows in ein CMS zu integrieren, da die vordefinierten in den seltensten Fällen anwendbar sind.

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