Der Mensch lebt ja nicht von Konzeption alleine (sondern auch von: Kapelle Koralle)

25.10.2011, von Günter

Liebe Freunde der seichten Unterhaltung (weil aus welchem anderen Grund wäret ihr  sonst hier),

hier bei 3680 gibt es nicht nur ein duftes Handbuch, spritzige Blogbeiträge sondern auch eine Platte zu annoncieren, die ich zusammen mit meiner Band Kapelle Koralle aufgenommen habe. Es dreht sich dabei natürlich alles um Liebe. Um das Kommen und Gehen und in Luft auflösen selbiger und das Ganze in ein folkiges Gewand gepackt. Das Cover wurde wieder (wie schon bei der ersten Platte) von der großartigen Barbara gemalt und so gibt es schöne Musik in schöner Verpackung. Dank Vertrieb gibt es uns sogar bei Amazon. Flo hat ja bereits zugeschlagen und jeder der jetzt neugierig geworden ist kann hier mal rein hören bzw. zuschlagen und koofen oder unser Facebook-Freund werden und bei den demnächst anstehenden Konzerten vorbei kucken.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit!

Anleitung zum glücklichen Konzepter, von Barry Schwartz

20.10.2011, von Günter

Barry Schwartz sieht aus, redet, gestikuliert und macht und tut wie ein ein Psychologe in einem Woody Allen-Film. Allein der Auftritt bei ted.com (siehe unten), bei dem er erscheint als wäre ihm gerade der Bus mit seiner Reisegruppe in Cancun davon gefahren und er müsste auf die Schnelle eine Präsentation improvisieren, weil die ihm das Ticket nach Hause zahlen… eine Perle. Und tatsächlich: Barry Schwartz ist Psychologe und mit Allens’ New York verbindet ihn immerhin, dass er in der Times veröffentlicht.

Anleitung zum Unglücklichsein
Dieser Barry Schwartz hat ein Buch geschrieben, indem es um die Schwierigkeit für jeden einzelnen geht, zu entscheiden was das Richtige für einen ist. Und nochdazu, wo man permanent aus Millionenachtundsiebzig Angeboten auswählen kann. Dieses Buch heisst im englischen “The Paradox of choice” und ist so was wie sein Bestseller.

An sich ja auch ein guter Buchtitel, der ohne große Schwierigkeiten ins deutsche zu übertragen wäre. Nichtsdestotrotz hatte der deutsche Lektor aber schon seit Jahrzehnten den Titel “Anleitung zum Unglücklichsein” für sich reserviert und im Keller und bevor er jetzt endgültig grün und schimmlig wird, hat er ihn halt diesem Buch drauf gestülpt. Auf eine bestimmte Art wird er dem ganzen auch gerecht, weil von einem Fachbuch kann man so richtig nicht reden, dafür ist es immer ein bisschen zu viel der Ich-Erzähler, der am Monsterangebot des Supermarkts, der Stadt, ja des Daseins scheitert. Aber sooo weit unten in der Lebenshilfe-Bücher-Kiste müsste man ihn dann doch nicht verorten.

Das Thema von Barry Schwartz ist für Konzepter hoch spannend. Er behauptet: Mehr Auswahl führt zu kleinerer Bereitschaft zu wählen. Das klassische Beispiel ist der Versuchsstand mit Marmeladen im Supermarkt. Dürfen die Einkaufenden aus 24 Marmeladen probieren, kaufen sie danach weniger als wenn sie nur aus 6 Marmeladen probieren dürfen (Einschub: Die glücklichen Amerikaner dürfen wahrscheinlich noch Erdbeer-, Kirsch- oder Zwetschgenmarmelade sagen während wir das Wort Marmelade nur noch für Produkte aus Zitrusfrüchten verwenden dürfen.). Er sagt, dass dieses Überangebot an Auswahl schlichtweg zur Paralyse, also zur Lähmung führen kann.

Für mich kommt da auch noch ein bisschen Steve Krug ums Eck, der in seinem Buch “Don’t make me think” davon spricht, dass Menschen dazu neigen bei einer größeren Auswahl, den ersten halbwegs passenden und vertrauten Punkt zu wählen.

Barry Schwartz eignet sich also hervorragend, um Argumente für eine gute Navigationsdiskussion zu bekommen. Insbesosendere dann wenn Wildwuchs droht.

Und jetzt noch ein paar der besten Momente auf Film:

ted.com



Güldene Regeln der Konzeption #1

17.10.2011, von Günter

Es gibt ja so viel zu beachten. In losen Abständen werden daher hier ein paar elementare Regeln oder Naturgesetze der Konzeptionsarbeit vorgestellt. Die kann man nicht mögen. Aber so ist das Leben nunmal. Ist ja kein Schaumkusswettessen. Sondern Arbeit.

Hier die ersten drei:

1. Der Typ oder die Typin, die den Pitch gewonnen hat, hat zu jeder Zeit im Projekt unabhängig von der Involviertheit das Recht seine Meinung kund zu tun.

2. Wer aus dem Konzeptionsteam im laufenden Projekt den Umzug eines Dokuments von einem Tool auf ein anderes vorschlägt (also z.B. die Wireframes doch nicht in Powerpoint sondern in Axure) hat das Dokument danach mit einer Wahrscheinlichkeit von 91,7% selber an der Backe.

3. Wenn sich alle in einem Konzeptionsteam auf laute Musik im Büro einigen können ist es fast immer ein Elektrogegniedel.

Fürs heimliche Tänzchen unterm Schreibtisch

27.09.2011, von Günter

Kitty, Daisy & Lewis 'So Sorry' from Kelly Angood on Vimeo.


Link zum Video

Langweilige GEMA. Na dann halt bei vimeo.

Schnell, schnell!

14.09.2011, von Florian

Nur zur Info: Habe gerade die Hälfte aller noch verfügbaren Exemplare der neuen Kapelle Koralle-Platte bei Amazon abgeräumt. Eine ist noch da. Also keine Kontenance, bitte!

Kontencance, bitte bei Amazon

Flo

 

Neues vom Late Adopter: 3680 auf twitter

12.09.2011, von Günter

Gleich vorweg: Wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Oder so ähnlich. Ich habe also tatsächlich lange genug gewartet bis “3680″ auf twitter weg war. Very talented! Darum heisst der Account jetzt: 3680_IA. Das ist mir halt auf die Schnelle eingefallen. Dort gibt es in erster Linie die Posts zum Verfolgen und in zweiter Linie den einen oder anderen sinnigen Kommentar zum Dasein. Eben Gezwitscher.
Und jetzt schnell Follower werden.

Heiteres Produkteraten

29.08.2011, von Günter

Das Internet an sich ist ja ein stetiger Quell lustiger neuer Namen für egal was. Man nehme nur mal 3680 für ein Handbuch über Konzeption. Ich mein wer kommt bitte auf so was??? Wer da generell Spaß? dran hat, dem sei auch ein Blick auf einen beliebigen Startup-Blog empfohlen. Da gibt es dann z.B. Seedmatch, Westwing, Zitra, Skippr, fluff-less, Tupie, MutieSun, frinXX.. naja, undsoweiter, undsoweiter (mehr bei: deutsche-startups.de).

Heute aber widmen wir uns einer anderen Herangehensweise. Ich sage euch jetzt die Produktnamen und ihr müsst erraten was die Firma verkauft. Fertig? OK, kann los gehen:

Apache, Escimo, Gloria Dei, Raubritter, Rebell, Knirps

Na, schon ne Ahnung? Mehr Beispiele? OK:

Adolf Horstmann, Christel von der Post, Maria-Luise Marjan, Sebastian Kneipp, Ilse Krohn superior, F.J. Grootendorst, Fritz Nobis

oder:

Mozart, Schneewittchen, Ulmer Münster, Coco, Mandy, Roxy

oder:

Pink Roadrunner, Purple Roadrunner, Romantic Roadrunner, Smart Roadrunner

Kosten übrigens alle so zwischen 6,60 und 8,60 Euro. Und kommen nach Hause. Aber nicht ins Haus. Tjaja….

Hier ist die Auflösung. Und das nächste mal bitte etwas mehr Innovation, wenn ihr eurem neuen Tool einen Namen gebt.

Männer sind… und Frauen auch…. überleg dir das mal

23.08.2011, von Günter

Da könnte ich mich jetzt eine Stunde lang vertun und daher habe ich das erste genommen, das mir eingefallen ist.

Aus aktuellem tragischen Anlass:

Die Jungs (und Mädels) von Anonymous haben die gleichen Filme gesehen wie ich

13.08.2011, von Günter

Vorab: Alles Gute zum 100sten, Fantomas!

Link Video 1,

(Kleiner Exkurs: Klassiker meiner Kindheit: aus der Reihe Filmschlussszenen, die mein Leben veränderten)

Und jetzt die Leutchen von Anonymous (Endlich mal jemand, der es schafft meine Daten da zu löschen. Ganz davon abgesehen: wenn die wüssten welche Unternehmen noch die Profile von angemeldeten Nutzer nicht löschen, selbst wenn diese sie (vermeintlich) löschen. Da kommt noch einiges an Arbeit auf sie zu.)


Link Video 2

Jetzt kommt dann also nach Juli 2011, dem Monat das in die Geschichte eingeht als das Monat in dem wir uns alle bei Google+ anmeldeten, der November 2011, als der Monat in dem wir Google+ benutzten.

Und wenn wir schon gerade ins Zweifeln kommen gibt es hier noch aktuell einen kleinen, schmissigen Dokumentarfilm für die Anti-Facebook-Trendwelle. Ride it!

Link Video 3

Massiver Wurm drin (und ich bin schuld. Ganz alleene)

10.08.2011, von Günter

Selber blödFreunde des Handbuchs,
ich habe in einem Anfall von Schlauschlumpfheit gedacht: Ach das mit dem update von MySQL 4.0 auf 5.0… das mach ich easy und alleene. Brauch ich keinen Menschen zu. Daher siehts jetzt hier aus wie Kraut und nochmal Kraut und noch Krautsalat.
Wir (respektive Flo) wird mich aus dieser Misere retten (fuer diverse Biere, wovon er sich jedes einzelne redlich verdient hat).
Darum entschuldigt eventuelle Ungereimtheiten. Und ich kann euch schon prophezeien, es wird noch schlimmer, denn ich habe mir ein CSS-Buch gekauft. HARHAR.
Bis gleich.