Archiv für die Kategorie „Ich, offline“

Himmel, immer sauber die Navi benamen, wenn sie ein call-to-action sein soll

Mittwoch, 1. April 2009

Der Filmindustrie gehts schlecht. Aber wen wundert das bitte, wenn sie es nicht einmal schaffen ihre Navigationspunkte vernünftig zur Grafik zu benamen. Mein privater Höhepunkt diesbezüglich (und das ist nur ein Beispiel von gaaaaanz vielen):
The Bildbenamer of Hazard

Sie sehen auf diesem Bild (von – vermutlich – links nach rechts)
mit Bart: Johnny Knoxville (ähh, nee)
der Typ im roten Hemd: Seann William Scott (ja also eher nicht)
und die nette Dame: Jessica Simpson (Stimmt!)
Die zwei Typen rechts stehen darunter, weil der Dussel von Grafiker oben die Namen zu groß geschrieben hat. Hat ihm ja keiner gesagt, dass da fünf Personen zu sehen sind. Und zwar sind das:
im schwarzen Shirt: Burt Reynolds (mhm)
und der Gringo im weißen Anzug: Burt Reynolds (auch nicht)

Oder anders (von rechts nach links):
der Typ im weißen Anzug: Jessica Simpson (unwahrscheinlich)
der Grinsemann im schwarzen Shirt: Seann William Scott (Stimmt!)
die Dame in der Mitte: Johnny Knoxville (sehr gelacht)
dann noch im roten Hemd: Willie Nelson (das würd ihm so passen, dem Willie)
und ganz aussen: Burt Reynolds (das würd ihm nicht passen, dem Burt)

Und jetzt kommt die Höllenmathematik.
Selbst in der dritten Option stimmt genau eine Lösung:
Nimmt man die oberen drei als die vorderen drei stimmt Herr Knoxville.
Herr Reynolds und Herr Nelson stimmen leider nie. Die Armen.

Ich denke man muss wirklich lange tüfteln bis man das hinbekommen hat, dass aus jeder Leserichtung immer nur einer stimmt.

Und bevor mich jetzt noch jemand wegen Benutzung eines Posters verklagt: Ganz toller Film übrigens. Unbedingt ankucken. Echt. Also voll in echt. Also so richtig voll in echt, ey.

Ich, offline – Heute: Der Glascontainer (2)

Montag, 30. März 2009

Ein bisschen gemeiner ist es ja schon für den User mit seinem Generated Content (Siehe auch Folge 1). Denn, obwohl da ganz allgemein “Glas” drauf steht: es wird bei weitem nicht jede beliebige Dateigröße akzeptiert und manchem User scheint schon der Navigationsbegriff “Glas” an sich nicht klar.

Zwei Beispiele:

meinliebsterglascontainer_2

Ich, offline – Heute: Strukturprobleme beim Shoppen

Freitag, 27. Februar 2009

Diese Woche war ich beim Karstadt direkt am Stachus mit dem profanen Wunsch einen wärmenden Pulli käuflich zu erwerben. Das letzte Mal war ich vor ca. zwei Jahren da und da haben die gerade groß umgebaut und irgendwie bin ich in den wenigen Resten, die noch so rumstanden nicht fündig geworden. Und jetzt eben alles neu.

Zum Schluss hatte ich allerdings auch dieses Mal wieder nichts gekauft und war zudem genervt.

Früher war das so: Man überlegte sich: Ich brauch einen Pulli. Dann ging man zu den Pullis. Da lagen die dann in den verschiedensten Farben, Formen und Ausführungen. Dann entschied man sich für etwas, das einem gefiel und dann kam mein Spezialproblem dazu: Da ich ziemlich groß bin musste ich mich noch auf die Suche machen, ob es den gewünschten Pulli wirklich in meiner Größe gab. Wenn nicht, ging ich eben zu dem Stapel daneben, wo der selbe Pulli nur in einer anderen Farbe lag.

Also folgender Ablauf: Pulli – Farbe/Form – Größe – Kaufen

Zur Not konnte man immer noch eine Verkäuferin fragen: Liebe Verkäuferin, ich hätte gerne einen Pulli der so oder so aussieht und richtig groß sein muss für mich. Und dann sagst sie: Ja, den gibts hier.

Also: Suchfeld: Pulli, ich, groß, Farbe/Form – Suchergebnis – Kaufen

Aber das ist jetzt alles anders. Jetzt gibts Markenshops. Das heisst ich geh da rein und muss erst mal Marke wählen. Jetzt muss ich dazu gestehen, dass mir die Marke eigentlich total egal ist. Mein Problem ist wirklich die Größe. Und es gibt einfach viele Marken, die nicht bis in die größten Größen produzieren. Das weiß ich aber nicht welche das sind.

Jetzt wäre also mein Auswahlprozess:

Marke – Pulli – Farbe/Form – Größe – Kaufen

Der Haken daran ist nur, dass mir erstens gar nicht von jeder Marke die Pullis gefallen (Was mir allerdings egal ist. Auf den Lernprozess kann ich gerne verzichten.) und dass es sie dann eben nicht in meiner Größe gibt.

Aber ich habe ja noch einen Trumpf: Nette Verkäuferin fragen.

Haken daran: Die gute Frau kennt sich primär mal in ihrem Markenshop aus.

Also: Suchfeld: Pulli, ich, groß, Farbe/Form – Suchergebnis – Kaufen

Antowrt: Ham ma nich in der Größe. Oder: Pulli hässlich.

Neue Suchanfrage: Und jetzt?

Suchergebnis: Sie könnten es mal bei Marke XY probieren.

Ja, das stimmt. Ich könnte aber auch einfach wieder gehen und mir einen Laden suchen, der nur halb so groß ist und deswegen gar keinen Platz für Markenshops hat.

PS 1: Laut mehrstimmigen Berichten machen Frauen das seit Jahren durch. Mein Beileid.

PS 2: Wenn man das an Karstadt mailt, bekommt man einen Essensgutschein für das Karstadtrestaurant. Aber nur wenn man seine Adresse angibt. Sonst versprechen sie einem zwar nen Gutschein aber sie können einem den ja nicht schicken… Komplizierte Welt.

Ich, offline – Heute: Der Glascontainer

Freitag, 6. Februar 2009

Also so ein Glascontainer ist ja ein klassisches Kategoriensystem. Total simpel. Es gibt drei Hauptnavigationspunkte: Braunglas, Weißglas, Grünglas.

Und jetzt kann er kommen, der user generated content.

Und schon haben wir den Salat (Aber immerhin muss man dem User zugestehen, dass er sich noch die Mühe gemacht hat zumindest die ähnlichste Kategorie zu suchen bzw. seine Pulle nicht einfach in die falsche Kategorie zu packen. Wem das allerdings was bringt….?):
Mein liebster Glascontainer

Ich, offline

Sonntag, 4. Januar 2009

Ich habe da eine gewagte These: Ich, online und Ich, offline… wir zwei sind uns ziemlich ähnlich.