Es ist im Internet wie im richtigen Leben, wo der Content da ist der Teaser nicht weit. Und wenn man will, dass es für den User einfach ist mit dem Content und seiner Generierung, dann kümmert man sich um die Usability.
Auf dem folgenden Bild gibt es ein besonders schönes Beispiel von der Verknüpfung von Teasern und Content. Rechts die Generierung, links die Teaser und direkt davor der Parkplatz. Wenn das mal nicht praktisch ist.

Die beiden Teaserflächen sind wunderschöne Beispiele ihrer Gattung:
Erstens: die offene Teaserfläche
Da kann eigentlich jeder hinhängen was er will, riskiert aber auch immer, dass er für einen neuen Teaser weichen muss. Im Gegensatz zum Internet geht das nicht nur allein chronologisch, sondern auch nach persönlichen Vorlieben. Wenn meiner Ansicht nach der Flohmarkt egal ist hänge ich halt da was drüber. Oder noch verfuchster: ich hänge es nur über einen Teil. Außerdem kann ich auch schnell im Vorbeigehen was abreissen wenns mich nervt. Hat seine Vor- und Nachteile.

Zwotens: Die geschlossene Teaserfläche
Direkt daneben befindet sich die geschlossene Teaserfläche der katholischen Pfarrgemeinde. Hier werden – sozusagen zentral (bzw. von oben) gesteuert – nur ausgewählte Teaser präsentiert. Das schafft Raum. Ist aber “thematisch” etwas eingeschränkt.

Aber es ist wie es immer ist: dort wo nur wenige Leute die Kommunikation steuern sind echte Perlen möglich (Natürlich auch genau das Gegenteil.). Denn mein absoluter Lieblingsteaser hängt regelmäßig auf der Teaserfläche der katholischen Pfarrgemeinde.
Das besondere an diesem Teaser: er will mich nicht dazu verleiten etwas zu kaufen, wo hinzugehen, mit irgend etwas Kontakt aufzunehmen sondern er ist einfach primär mal schön.
In diesem Rahmen kann man selbst diesem Teaser natürlich Hintergedanken unterstellen aber das schöne ist: die kann man beim ansehen auch einfach ignorieren, weil der Inhalt zählt am Ende immer mehr als der Rahmen.
