Archiv für die Kategorie „Ganz schön was los da draußen“

Erster (und letzter) 3680-GarageBand Contest

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Ich habe einen sehr netten Kollegen. Nennen wir ihn mal Anton. Dem erzählte ich kürzlich von meinem Garageband-Dilemma. Und das geht so: Sämtliche meiner iPhone-Freunde zeigen mir irgendwann die App GarageBand. “Kuck mal wie viele Amps! Und die Orgeln und eine Gitarre. Da kannst du richtig so spielen, weisst schon. Und ein richtiges Schlagzeug. Hier, hör mal. Bing, Bumm, Tscheng. Und das krassetste: das nimmt 8-Spuren auf. Also richtige Songs. Für dich als Musiker…”

Ganz davon abgesehen, dass Garage Band auf einem iPad oder dem Mac sicher ne dufte Sache sein mag, wenn man eine realistische Chance hat eine Trommel, Taste, Saite auch zu treffen, gibt es niemanden unter eben jenen Freunden, der mal wirklich was damit gemacht hat (wie Antons These nach mit 78% aller Apps).

Und daher rufe ich jetzt zum ersten Garage Band Song Contest auf. Wer es wirklich schafft mir ein eigenes, mit Garage Band auf dem iPhone erstelltes Lied zu schicken mit zwei Strophen und zwei Refrains und vielleicht einem kleinen Tonartwechsel, weil das einem Schlager immer gut tut, kriegt von mir ein Fachbuch meiner Wahl. (Einsendeschluss: 19.12., an g at 3680.de) Trost spende ich, wer jemanden kennt, der was damit gemacht hat und mir von dem ein Lied schickt.

Anton (selbst kein Smartphonebesitzer) meinte dazu übrigens nur: “Wischen ist das neue wichsen.” Vielleicht ein guter Titel für das Lied.

Von Homer zu Janis zur RIAA und zurück zu Janis

Montag, 28. November 2011

Ich sitze gemütlich an Staffel 21, Episodennr. 459 der Simpsons und Chief Wiggum und Homer werden gerettet, weil Chief Wiggum gefesselt mit der Zunge aus dem Kofferraum der Mafiosis heraus den CD-Wechsler manipuliert, so dass die Mafiosis weich werden und den Kofferraumdeckel öffen. Na undsoweiter undsoweiter. Dabei lief ein wunderschönes Lied.

Nach kurzem Googlen landete ich bei Janis Ian. Der Song hieß “At seventeen”. Und bei der Suche nach dem richtigen Album mit diesem Song kuckte ich bei ihrem Wikipedia-Eintrag vorbei. Diese Dame hatte nach diversen schlechten Erfahrungen mit der Musikindustrie ein eigenes Label (Rude Girl Records) gegründet. Aber neben dem wirklich umfangreichen Backkatalog der guten Frau ist eines besonders interessant: ein Artikel, der im Mai 2002 im Performing Songwriter Magazine veröffentlicht wurde mit dem Titel “The internet debacle – an alternative view“. Ein Artikel und eine Meinung, welche besonders daher interessant ist, dass er von einer Künstlerin geäussert wurde, die damit mehr macht als nur simple Wiedergabe dessen, was ihnen Plattenfirmen und Lobbyisten vorkauen. Downloader = nicht böse. Sehr, sehr lesenswert.

Sag noch einer, dass es nichts bringt Comics zu glotzen. Ein Hoch auf die Simpsons. Und hier der wunderwunderschöne Song (Jaja, ein Romantiker ich bin):

Link zum Video

Anleitung zum glücklichen Konzepter, von Barry Schwartz

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Barry Schwartz sieht aus, redet, gestikuliert und macht und tut wie ein ein Psychologe in einem Woody Allen-Film. Allein der Auftritt bei ted.com (siehe unten), bei dem er erscheint als wäre ihm gerade der Bus mit seiner Reisegruppe in Cancun davon gefahren und er müsste auf die Schnelle eine Präsentation improvisieren, weil die ihm das Ticket nach Hause zahlen… eine Perle. Und tatsächlich: Barry Schwartz ist Psychologe und mit Allens’ New York verbindet ihn immerhin, dass er in der Times veröffentlicht.

Anleitung zum Unglücklichsein
Dieser Barry Schwartz hat ein Buch geschrieben, indem es um die Schwierigkeit für jeden einzelnen geht, zu entscheiden was das Richtige für einen ist. Und nochdazu, wo man permanent aus Millionenachtundsiebzig Angeboten auswählen kann. Dieses Buch heisst im englischen “The Paradox of choice” und ist so was wie sein Bestseller.

An sich ja auch ein guter Buchtitel, der ohne große Schwierigkeiten ins deutsche zu übertragen wäre. Nichtsdestotrotz hatte der deutsche Lektor aber schon seit Jahrzehnten den Titel “Anleitung zum Unglücklichsein” für sich reserviert und im Keller und bevor er jetzt endgültig grün und schimmlig wird, hat er ihn halt diesem Buch drauf gestülpt. Auf eine bestimmte Art wird er dem ganzen auch gerecht, weil von einem Fachbuch kann man so richtig nicht reden, dafür ist es immer ein bisschen zu viel der Ich-Erzähler, der am Monsterangebot des Supermarkts, der Stadt, ja des Daseins scheitert. Aber sooo weit unten in der Lebenshilfe-Bücher-Kiste müsste man ihn dann doch nicht verorten.

Das Thema von Barry Schwartz ist für Konzepter hoch spannend. Er behauptet: Mehr Auswahl führt zu kleinerer Bereitschaft zu wählen. Das klassische Beispiel ist der Versuchsstand mit Marmeladen im Supermarkt. Dürfen die Einkaufenden aus 24 Marmeladen probieren, kaufen sie danach weniger als wenn sie nur aus 6 Marmeladen probieren dürfen (Einschub: Die glücklichen Amerikaner dürfen wahrscheinlich noch Erdbeer-, Kirsch- oder Zwetschgenmarmelade sagen während wir das Wort Marmelade nur noch für Produkte aus Zitrusfrüchten verwenden dürfen.). Er sagt, dass dieses Überangebot an Auswahl schlichtweg zur Paralyse, also zur Lähmung führen kann.

Für mich kommt da auch noch ein bisschen Steve Krug ums Eck, der in seinem Buch “Don’t make me think” davon spricht, dass Menschen dazu neigen bei einer größeren Auswahl, den ersten halbwegs passenden und vertrauten Punkt zu wählen.

Barry Schwartz eignet sich also hervorragend, um Argumente für eine gute Navigationsdiskussion zu bekommen. Insbesosendere dann wenn Wildwuchs droht.

Und jetzt noch ein paar der besten Momente auf Film:

ted.com



Fürs heimliche Tänzchen unterm Schreibtisch

Dienstag, 27. September 2011

Kitty, Daisy & Lewis 'So Sorry' from Kelly Angood on Vimeo.


Link zum Video

Langweilige GEMA. Na dann halt bei vimeo.

Heiteres Produkteraten

Montag, 29. August 2011

Das Internet an sich ist ja ein stetiger Quell lustiger neuer Namen für egal was. Man nehme nur mal 3680 für ein Handbuch über Konzeption. Ich mein wer kommt bitte auf so was??? Wer da generell Spaß? dran hat, dem sei auch ein Blick auf einen beliebigen Startup-Blog empfohlen. Da gibt es dann z.B. Seedmatch, Westwing, Zitra, Skippr, fluff-less, Tupie, MutieSun, frinXX.. naja, undsoweiter, undsoweiter (mehr bei: deutsche-startups.de).

Heute aber widmen wir uns einer anderen Herangehensweise. Ich sage euch jetzt die Produktnamen und ihr müsst erraten was die Firma verkauft. Fertig? OK, kann los gehen:

Apache, Escimo, Gloria Dei, Raubritter, Rebell, Knirps

Na, schon ne Ahnung? Mehr Beispiele? OK:

Adolf Horstmann, Christel von der Post, Maria-Luise Marjan, Sebastian Kneipp, Ilse Krohn superior, F.J. Grootendorst, Fritz Nobis

oder:

Mozart, Schneewittchen, Ulmer Münster, Coco, Mandy, Roxy

oder:

Pink Roadrunner, Purple Roadrunner, Romantic Roadrunner, Smart Roadrunner

Kosten übrigens alle so zwischen 6,60 und 8,60 Euro. Und kommen nach Hause. Aber nicht ins Haus. Tjaja….

Hier ist die Auflösung. Und das nächste mal bitte etwas mehr Innovation, wenn ihr eurem neuen Tool einen Namen gebt.

Männer sind… und Frauen auch…. überleg dir das mal

Dienstag, 23. August 2011

Da könnte ich mich jetzt eine Stunde lang vertun und daher habe ich das erste genommen, das mir eingefallen ist.

Aus aktuellem tragischen Anlass:

Die Jungs (und Mädels) von Anonymous haben die gleichen Filme gesehen wie ich

Samstag, 13. August 2011

Vorab: Alles Gute zum 100sten, Fantomas!

Link Video 1,

(Kleiner Exkurs: Klassiker meiner Kindheit: aus der Reihe Filmschlussszenen, die mein Leben veränderten)

Und jetzt die Leutchen von Anonymous (Endlich mal jemand, der es schafft meine Daten da zu löschen. Ganz davon abgesehen: wenn die wüssten welche Unternehmen noch die Profile von angemeldeten Nutzer nicht löschen, selbst wenn diese sie (vermeintlich) löschen. Da kommt noch einiges an Arbeit auf sie zu.)


Link Video 2

Jetzt kommt dann also nach Juli 2011, dem Monat das in die Geschichte eingeht als das Monat in dem wir uns alle bei Google+ anmeldeten, der November 2011, als der Monat in dem wir Google+ benutzten.

Und wenn wir schon gerade ins Zweifeln kommen gibt es hier noch aktuell einen kleinen, schmissigen Dokumentarfilm für die Anti-Facebook-Trendwelle. Ride it!

Link Video 3

Wenn euch eh schon gerade langweilig ist…

Freitag, 5. August 2011

… könnt ihr auch gleich die neue phänomenale, wunderschöne, einzigartige PJ Harvey-Platte “Let England shake” kaufen gehen.
Los jetzt! Und dann ab ins Wochenende!

Link zum Video: PJ Harvey – The Words That Maketh Murder
Interview bei 3-Sat Kulturzeit, BBC2, weißnichtwo

Splitterlieblinge

Dienstag, 2. August 2011

Mein Lieblingssatz der Woche:
“Hier fehlt eindeutig ein Hier-fehlt-gerade-ein-Bild-Bild.”

Endlich Antwort auf die Frage: Wo treibt sich eigentlich gerade meine S-Bahn rum, die dunmme Kuh?
Live-Fahrplan der S-Bahn München

SpiderOak
Ich mag es wirklich lieber als Dropbox. 1. Weil man feiner einstellen kann, 2. Weil es die Daten nicht nur verschlüsselt überträgt wie Dropbox, sondern sie auch verschlüsselt speichert.
Und wer es nutzen mag und sich und mir einen Gefallen tun will, der klicke auf folgenden Link weil dadurch bekommen wir beide ein GB mehr Speicherplatz. Für SpiderOak anmelden
(und wer dann noch den promotion code “worldbackupday” eingibt, der bekommt statt den initialen 2 GB gleich mal 5 GB.)

Lustige Firefox-Plugins:
HTML-Struktur einer Seite in 3D anzeigen

Ich und mein neuer Lenovo.
Die haben tatsächlich im Tastaturlayout FN und STRG vertauscht… Um dann ins Bios die Option einzubauen es wieder rückgängig zu machen… Ähmm…

Update
Wissenschaftlich erwiesen: IE-Nutzer sind doof. Und insbesonder IE6-Nutzer. (Das freut den Webentwickler.)

Liebe Programmierer und andere,

Mittwoch, 6. April 2011

hat irgend jemand von euch, die ihr Bestellformulare mit Länderauswahl bastelt, schon mal eine Bestellung aus Gabon oder Gambia bekommen und vor allen Dingen: was würdet ihr dann damit machen?

Alles Gute,
euer Germany-Günter