Archiv für die Kategorie „Der Tag vergeht“

Willkommen 2012 (spät aber doch)

Donnerstag, 2. Februar 2012

Bevor ich jetzt damit anfange, wie die Weihnachtsferien waren, dass ich durch Langweiler gefahren bin, dass man sich mit einer Wii wirklich übelübel weh tun kann (also nicht soooo dämlich) oder arbeitstechnische Geschichten, wie z.B. dass Strukturbäume heutzutage (anscheinend) kaum mehr verwendet werden und dass ich auch schon Schuldige gefunden habe: Apple-Nutzer (!!!!) Die kennen ja keine Dateistruktur mehr. HARHAR. Bevor ich also das alles schreibe… lieber das:

The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore from Moonbot Studios on Vimeo.

Der Garageband-Song Contest hat (tatsächlich) einen Gewinner!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Womit ihr alle und ganz besonders ich nie gerechnet habt: Es gibt tatsächlich Menschen, die Garageband nutzen.
Muss ich mal wieder runter kommen, von dem hohen Pferd auf dem ich so gern reite, in den Sonnenuntergang.

Mein lieber Freund Alberto aus Santa Rosa, CA hat tatsächlich nachts einen Song aufgenommen. Hier auf dem Bild mit seinem iPad zu sehen (jaja, ich hab den Unterschied schon gecheckt aber er hatte eben nur das dabei) Und ich sage es gleich wie es ist: Er ist großartig und man kann es hören. Hier:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Darum hat er jetzt auch gewonnen, den ersten (und letzten) 3680-Garageband Song Contest.

Eine Nachmeldung: AXA.ch ist auch (schon lange) online

Montag, 19. Dezember 2011

Und noch eine Seite ist online gegangen. Eigentlich schon vor ein paar Wochen und ich durfte schon die Launchfete vor Ort genießen aber jetzt auch nochmal kurz drüber berichtet: Und zwar geht es um den Internetauftritt der Schweizer AXA, eine Seite die mich mit besonderem Mutterstolz erfüllt, da ich alleine und ohne Agentur, nur mit dem Jo (Wickert) als Designpabst an meiner Seite, Strategie und Grobkonzept gemacht habe. Das war ein extrem schlankes und arbeitsaufwändiges Modell aber es hat enorme Laune gemacht. Die AXA hat es wirklich geschafft, sowohl konzeptionell als auch grafisch einen richtigrichtig großen Schritt nach vorne zu machen, wie ich das bis jetzt noch nicht so oft mitgekriegt habe.(Und das sage ich nicht, weil ich es gemacht habe, sondern weil es wirklich so ist (und weil ich es gemacht habe). Jeder der mag kann sich selber davon überzeugen.)

Zum Vergleich: Alte Seite | neue Seite.

Und jetzt drück ich Boris und Aisha und Sandra und Johannes und allen anderen ordentlich die Däumchen, dass es so weiter geht. Was fehlt: ein Schieberegler.

BMW.at geht online

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Kaum habe ich (und noch 180 andere) über ein Jahr dran geschraubt, schon geht sie online: die BMW.at. Ja da mag man sagen, “Österreich” und sonst nix???Aaaber an dem Projekt war so ziemlich alles anders, insbesondere für BMW. Erstens: es wurde mit Scrum umgesetzt, was wahrscheinlich der einzige Grund ist, warum es nach einem Jahr schon etwas gibt (ketzterisch gesprochen) und – zweitens – es wurde ein Master erstellt. Diese Seite kann nun so wie sie ist auf sämtliche Märkte adaptiert werden.

Und ich werde mich auch das nächste Mal etwas zurück halten, wenn ich sonst gerne mal gesagt habe: “Branchen-Know-How, pah, was für Anfänger!” Weil so ein Autokonzern hat mal seine ganz eigenen Regeln. Da kannste echt was lernen. Und damit meine ich nicht nur Vokabular wie Fahrerlebnisschalter.

Ich wünsch denen alles Gute, dass das klappt mit den weiteren Märkten. Weil da sind noch einige Challenges (wie man so schön sagt).

Güldene Regeln der Konzeption #3 – Special: Grafiker

Montag, 5. Dezember 2011

Heute widmen wir uns bei den güldenen Regeln der Konzeption mal einer total bekannten aber doch weitgehenden unerforschten Spezies, den Grafikern.

7. Grafiker sind sensibler für Gerüche, Luftzug oder Kälte. Das mit dem Schal um den Hals ist keine Affektiertheit. Die brauchen den wirklich. Nimm daher ein bisschen Rücksicht wenn dir Anfang Dezember nach einer Volllüftung ist.

8. Die Schreibtische von Grafikern sind eigentlich immer besser aufgeräumt als dein Tisch.

9. Grafiker kannst du mit nichts an deinem Android-Handy nicht beeindrucken. Die heilige Firma hat nämlich ein viel tolleres rausgebracht.

Güldene Regeln der Konzeption #2

Mittwoch, 2. November 2011

Das Wesen eines Naturgesetztes oder einer Regel ist es ja einfach mal zu gelten. Da kann man sich dann nur drüber hinweg setzen wenn man Überlichtgeschwindigkeit schafft. Like a rocket man.

Hier also die nächsten drei güldenen Regeln:

4. Die Steigerung von final ist finalfinal. Wenn das überschritten ist gibt es nur noch “final” (in Anführungsstrichen).

5. Versionsnummern von Dokumenten sind entweder 0.1, 0.5, 0.6 oder 0.9. Dann geht es weiter mit 1.0, 1.1, 1.2, 2.0 und danach ist Schluss.

6. In der Konzeption werden die Dokumente anders abgelegt und benamt als in der Grafik und in der Projektleitung.

 

Hier gehts zu #1.

Güldene Regeln der Konzeption #1

Montag, 17. Oktober 2011

Es gibt ja so viel zu beachten. In losen Abständen werden daher hier ein paar elementare Regeln oder Naturgesetze der Konzeptionsarbeit vorgestellt. Die kann man nicht mögen. Aber so ist das Leben nunmal. Ist ja kein Schaumkusswettessen. Sondern Arbeit.

Hier die ersten drei:

1. Der Typ oder die Typin, die den Pitch gewonnen hat, hat zu jeder Zeit im Projekt unabhängig von der Involviertheit das Recht seine Meinung kund zu tun.

2. Wer aus dem Konzeptionsteam im laufenden Projekt den Umzug eines Dokuments von einem Tool auf ein anderes vorschlägt (also z.B. die Wireframes doch nicht in Powerpoint sondern in Axure) hat das Dokument danach mit einer Wahrscheinlichkeit von 91,7% selber an der Backe.

3. Wenn sich alle in einem Konzeptionsteam auf laute Musik im Büro einigen können ist es fast immer ein Elektrogegniedel.

Was würde Joseph Beuys jetzt sagen?

Dienstag, 9. August 2011

Gedanken aus Meetings, die 367ste, mit einem Zitat von Joseph Beuys:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Top Ten der heimlichen Kollegenbeleidigungen

Freitag, 29. Juli 2011

Zum Freitag mal wieder eine der beliebten Top-Ten-Listen aus der Reihe “Sachen, die uns in Meetings durch den Kopf gehen”.

Heute mit: “Ich beleidige meine Kollegen heimlich mit den Namen von Gestein.”

Ausgewählt dafür haben wir die Untergruppe der Klastischen Sedimente, denn:
Klastische Sedimentite oder Klastite (griech.: zertrümmern) werden auch als Trümmergesteine oder Verwitterungsrestbildungen bezeichnet. Es sind dies Gesteine aller Korngrößen, welche noch das Ausgangsmaterial erkennen lassen.
(Quelle: Mineralienatlas.de) Passt doch, oder?

Also nun folgend die Top Ten-Kollegenbeleidigungen (wie immer in umgekehrter Reihenfolge). Für die korrekte Nutzung einfach immer ein “DU….” davor setzen:

10. … Arkose
9. … Rhombenporphyr
8. … Mergel
7. … Flysch
6. … Posidonienschiefer
5. … Grauwacke
4. … Buntsandstein
3. … Faxekalk
2. … Ruinenmarmor
1. … Glimmerschluff

Schönes Wochenende auch.

Liebe Shop-Konzepter,

Dienstag, 26. Juli 2011

… wenn ihr mal wieder wild in den Facetten und Polyklassifikationen rumhängt, wenn man mal wieder alles nach allem aussuchen kann, nach Farbe und Oberfläche und Preis und hastenichgesehen, dann tut mir doch mal einen echt richtig großen Gefallen: Und führt eine Klasse “Größe” ein. Weil es ist wirklich ultralangweilig auf einem Shop unterwegs zu sein und zum fünften Mal festzustellen, dass dieses oder jenes Kleidungsstück zwar echt cool ist und eins A zu meinem extracoolen Image passt aber leider nur in L. Womit mein Image auch wieder beim Teufel wäre. Und ganz besonders wenn es an die Schnäppchen geht. Die sowieso nur noch in zwei Größen verfügbar sind.
Ich danke vorab!