(Haltlose) Prophezeiungen – Ausgabe #6 mit Derrick de Kerckhove

Man kann eigentlich Derrick der Kerckhove nicht nennen, ohne seinen Vorgänger, seinen Lehrer und den Namensgeber für sein Institut zu nennen: Marshall McLuhan. ßber den werden wir bestimmt an dieser Stelle mal noch ganz viele Worte verlieren, weil er jedes davon wert ist und wert sein wird.

Aber heute hilft uns Herr de Kerckhove mal positiv in die Zukunft zu sehen, weil im großen und ganzen werden ja die ganzen Prophezeiungen benutzt, um einem irgend nen Kram anzudrehen oder unterzujubeln. Gesetze, die man nicht will. Bücher, die man nicht will. Verhaltensweisen, die man nicht will… usw..

Herr de Kerckhove hingegen hat Vertrauen in Zukunft (Ganz abgefahrener Ansatz, das mit dem Vertrauen). In einem Interview der Süddeutschen Zeitung vom 21.11. (hab ich offline gelesen, erstaunliche Erfahrung und sooo 89!) äußert er sich zum Thema Informationsüberflutung folgendermaßen:

“Also: Ja, es gibt eine Art der Informationsüberflutung. Auch ich habe eine Menge Blödsinn in meinen Mails, und ich muss viel Zeit darauf verwenden, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Aber erstens: Ich arbeite gerne. Und zweitens: Auch dieses Problem wird sich von selbst regulieren. Im Moment gibt es vielleicht noch nicht die passende Software dafür. Aber sie wird entwickelt werden.

Heisst das jetzt eigentlich, dass Herr Schirrmacher nicht gerne arbeitet?

Kommentieren