Ich, offline, mit der Zielgruppe!

Gestern war ich am (s.u. Merzi!) auf’m Tollwood (oder sagt man “auf”, “im”, “beim”?). Hab mir da ein Konzert angekuckt, war davor in der Budenstraße stöbern, hab natürlich was quatschiges gekauft und zwar Teepflanzen/-blumen, die im heissen Wasser öffnen und danach noch eine Woche als Dekorationsobjekt rumstehen und -stauben. Und  nach dem Konzert noch lauschig in der Nacht ein Bier getrunken. In Summe also das ßbliche.

Der Unterschied war diesmal nur: All die anderen, die da mit mir durch die Buden geisterten, im Konzert in eine Richtung kuckten und hörten, die sich noch ein Bier im lauschigen Nachthimmel gönnten. Oder auch zwei. Die alle waren vor einem Jahr meine Zielgruppe. Da habe ich nämlich zusammen mit Patrick Koetter und seiner Agentur state of mind den Internetauftritt von Tollwood ge-relauncht (, wie man so schön sagt). Ich muss es zugeben: ich konnte mich nur wenig locker machen. Am liebsten hätte ich jeden zweiten gefragt, ob er auf der Seite war, wie er es fand, ob er alles fand. In meinem (Arbeits-) leben war ich noch nie so eingekeilt zwischen der Zielgruppe. Ich war ja selber einer. Ich war Zielgruppe. Toll.

Eine Antwort zu „Ich, offline, mit der Zielgruppe!”

  1. dolce sagt:

    Die Münchner sagen “auf’m”.. eigentlich müsste es “im” heiÃ?en, denn das -wood steht für ein Wäldchen, in dem man tollen darf. Beim ist Schwachsinn. *klugscheiÃ?mode OFF ^^

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